LSBTI-Aktivistinnen aus Botswana und Frauen von FLiP e.V. zu Gast in der Aidshilfe Essen

FLiP e.V und LSBTI-AktivistinnenDer alternative Text für dieses Bild ist der gleiche wie der Titel. In den meisten Fällen bedeutet das, dass das alt-Attribut automatisch aus dem Dateinamen erstellt wurde.

Am Freitag, 27.09.2019 fand nachmittags in den Räumlichkeiten der Essener Aidshilfe (AHE) ein spannender Austausch mit zwei LGBTI-Aktivistinnen aus Botswana und ihren Einladerinnen vom Flip e.V. und einer Journalistin statt. Die Mitarbeiterinnen der AHE stellten die verschiedenen Beratungs- und Betreuungsangebote vor. Christine Weißkopf und Denise Mai berichteten über ihre Arbeit zum Thema HIV und tauschten sich mit den afrikanischen Frauen aus, die aus einem Land kommen in dem die Infektionsrate über 20 % liegt und HIV-Medikamente nur für die eigene Bevölkerung zur Verfügung stehen.

Mpho Tekanyo (mit Kopfbedeckung) ist Aktivistin und hat H.E.R. (Health Empowerment Rights) gegründet. Sie stellt Mädchen und Frauen ihr Haus als Schutzhaus zur Verfügung. Darüber hinaus berät und begleitet sie ehrenamtlich weibliche LGBTI’s und berät auch Eltern beim Coming-Out ihrer Töchter. Rejoice Mafate ist Hebamme und arbeitet ehrenamtlich ebenfalls in der Selbsthilfe für LGBTI’s in der Hauptstadt Gaborone.

Bei einem Rundgang im Haus der AHE konnten die unterschiedlichen Arbeitsbereiche und Projekte besichtigt werden. Beide Frauen aus Botswana fanden den Präventionsansatz spannend, bei dem wir mit unseren Gesundheitsbotschaftern auf die schwarzafrikanische Community zugehen und für Test-Angebote werben und auf die gute Behandlungsmöglichkeit von HIV hinweisen.


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