Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen

 

Der internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen jährte sich in diesem Jahr zum
22ten Mal. Seit 1990 sind mindestens 45 000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Konsums
– von illegalen Drogen selbst
-gestreckten Schwarzmarktsubstanzen
-Kriminalisierung
– und/oder HIV  und Hepatitis Infektionen
verstorben. Alleine im vergangenen Jahr sind 1398 Menschen an den Folgen des Konsums illegaler Substanzen verstorben!
Das sind 122 Menschen mehr als im Jahr davor.  Auch wir trauern um 11 Menschen die aufgrund von einer Überdosis verstorben sind sowie 27 Menschen, die an den Folgen von Drogen verstorben sind.

Aus diesem Grund setzten wir (die Aidshilfe Essen e.V., Bella Donna und Suchthilfe Direkt), ebenso wie viele andere Einrichtungen am 21. Juli 2020 ein Zeichen.

Das bundesweite Motto lautete: „ Wohnraum, soziale und medizinische Hilfen müssen ein Menschenrecht sein – ob mit oder ohne Corona/Covid 19“

Die Deutsche Aidshilfe hat eine Internetseite eingerichtet, für jene, die vielleicht am 21. Juli nicht an deiner der Veranstaltungen zum Gedenken an den verstorbenen teilnehmen konnten. Hier bekommt ihr die Möglichkeit an Verwandte, Freund*innen, Klient*innen und/oder Patient*innen zu erinnern.

https://www.aidshilfe.de/gedenkta


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