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Veranstaltungen des lesbisch-schwulen Generationenprojekt



Danke für die Spende!

Am Samstag den 19.09.2020 fand die POP_UP! Veranstaltung am Folkwang Museum statt.
5 Künstler*innen füllten im 20 Minuten Tackt die weißen Leinwände mit Farbe – welche dann ab 15 Uhr versteigert wurden. Die Jungefreundekunstringfolkwang haben bei dieser Aktion über 1000€ eingenommen. Dabei ging 50% an die Künstler*innen und die anderen 50% an uns die #aidshilfeessen.
In diesem Zusammenhang möchten wir ein riesen Dankeschön an die Jungefreundekunstringfolkwang, die Künstler*innen sowie, das Folkwang Museum sowie an alle Beteiligten der Veranstaltung aussprechen. Es war eine wunderschöne Veranstaltung mit tollen Begegnungen und einer hervorragenden Organisation.
Danke!

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Keith Haring Ausstellung statt, die
noch bis zum 29.11.2020 zu sehen ist.



RuhrCSD Demonstration 2020 WIR SAGEN DANKE!

Dieses Bild benötigt einen alternativen Text, aber das Feld ist leer. Gib einen alternativen Text ein oder markiere das Bild als dekorativ.Wir bedanken uns für diese wundervolle und bunte RuhrCSD Demonstration in Essen!
Trotz Corona haben wir Essen noch bunter gemacht. Danke an euch Alle, dass wir als queere Communities ein sichtbares Zeichen gesetzt haben.
Ein großer Dank geht an jede*n Einzelne*n, dass zu jeder Zeit die Corona-Hygieneauflagen eingehalten wurden – Ihr seid mit Abstand die Queersten!

Ebenso möchten wir uns bei derPolizei Essenn, der Stadt Essen, insbesondere dem Schirmherrn und Oberbürgermeister der Stadt Thomas Kufen, dem Ordnungsamt Essen,Ruhrpride e.V., sowie allen demokratischen Parteien bedanken. Ein besonderer Dank geht auch an das VielRespekt-Zentrum Essen. Mit einer großzügigen Spende konnten alle Teilnehmenden dazu eingeladen werden, das kulturelle und gastronomische Angebot der City Nord zu entdecken.



Infos zur CSD Demo 2020

Leider ist die Höchstzahl an Teilnehmer*innen für die CSD Demonstration in Essen erreicht!

Es tut uns sehr leid dir/euch mitteilen zu müssen, dass somit eine Teilnahme weder als Mitläufer*in noch als Zuschauer*in möglich ist. Wir bitten hier wirklich um Verständnis, die Gesundheit Aller sollte und MUSS höchste Priorität haben.

Jede*r unangemeldete*r Teilnehmer*in kann leider dazu führen, dass unsere Demo aufgelöst werden muss! Helft aus diesem Grund bitte alle mit, damit unsere Community nicht in ein schlechtes Licht gerückt wird.

Statt live vor Ort an unserer Demo teilzunehmen, beteiligt ich euch doch gerne virtuell.

Wir freuen uns sehr über Fotos und Videos mit euren persönlichen CSD@home Aktionen. Benutzt gerne dabei den Hashtag #ruhrcsddemo oder auch @aidshilfeessen. Wir versuchen dann über unsere Kanäle eine Sichtbarkeit für alle zu schaffen. Über Instagram und Facebook werden wir am Tag der Demonstration auch immer wieder live berichten um möglichst viele Menschen teilhaben zu lassen.

Wir hoffen sehr, dass im nächsten Jahr alles wieder anders ist und wir viele viele Menschen zum CSD in Essen begrüßen dürfen, um uns als bunte, queere Community sichtbar zu machen!!!

 



Gemeinsam Kultur erleben!

Einmal im Monat lädt das lesbisch-schwule Generationenprojekt zur gemeinsamen Kinonacht ein. Wir besuchen zusammen die Queerfilmnacht oder schauen einen anderen schönen Film. Der jeweilige Film und Treffpunkt werden frühzeitig in unserem Veranstaltungskalender und auf facebook.com/LSGEssen bekannt gegeben. Nach dem Film suchen wir uns mit allen die wollen einen gemütlichen Platz zur Einkehr. Für Fragen stehen Ihnen/euch Astrid Gabb und Christian Götte unter 0201-10537-00 oder Generationenprojekt@aidshilfe-essen.de zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Come out, Essen!

100 Jahre lesbisch-schwule Emanzipation

Gleichgeschlechtliche Paare können heute in Deutschland heiraten. Manche Ministerinnen und Minister oder Oberbürgermeisterinnen oder Oberbürgermeister bekennen sich offen als schwul oder lesbisch. In Essen setzt sich seit einigen Jahren eine städtische Koordinierungsstelle für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Akzeptanz und Gleichstellung ein. Solchen und weiteren Erfolgen ist ein langer Kampf lesbischer und schwuler Initiativen vorausgegangen – in Essen, im Ruhrgebiet und deutschlandweit.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von den Gerüchten um Friedrich Alfred Krupps Homosexualität zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Verabschiedung eines ersten Handlungsprogramms gegen die Ausgrenzung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen im Jahr 1999 im Essener Stadtrat und blickt abschließend auf die Erfolge lesbisch-schwuler Emanzipation der letzten Jahre. „Vor allem in Zeiten gesellschaftlichen Aufbruchs wie zu Beginn der Weimarer Republik oder als Folge der 68er-Bewegung sind lesbische Frauen und schwule Männer für ihre Rechte eingetreten, haben für Anerkennung und gegen Diskriminierung gekämpft“, sagt Wolfgang D. Berude, Initiator der Ausstellung. „Wir zeigen dies an vielen Beispielen aus Essen und auch anderen Ruhrgebietsstädten.“ Berude, einer der Mitbegründer des Forums Essener Lesben und Schwule (F.E.L.S.) und des Arbeitskreises schwule Geschichte, recherchiert seit Jahrzehnten zu diesem Thema und hat sehr viel Material zu der Ausstellung beigesteuert.

„Schwule und Lesben haben viel Mut gebraucht, einer in weiten Teilen homophoben Stimmung in der Gesellschaft, einem traditionell-bürgerlichen Rollenbild der Geschlechter und dem Strafgesetz zu trotzen. Viele haben es dennoch gewagt – die einen in Form individueller Lebensentwürfe, die anderen gemeinsam und öffentlich“, sagt der Historiker Stefan Nies, der die Ausstellung im Auftrag der Stiftung Ruhr Museum kuratiert hat.

Eine eigene Installation verweist auf die Situation lesbischer Frauen in den 1950er- und 60er-Jahren, die besonders unter der weiblichen Rollenzuweisung als Ehefrau und Mutter leiden. „Die Strategie der meisten lesbischen Frauen, mit dieser bundesdeutschen Realität der 1950er- und 60er-Jahre umzugehen, ist es – so wird vermutet – unauffällig zu sein. Nicht selten werden Tarn- und heterosexuelle Scheinehen zwischen Schwulen und Lesben geschlossen, um sich gesellschaftlicher Diskriminierung zu entziehen“, stellt die Bildungswissenschaftlerin Dr. Bettina Waffner mit Blick auf wissenschaftliche Forschungsergebnisse fest.

Waffner gehört zu dem ehrenamtlichen Projektteam, das die Ausstellung gemeinsam mit dem Kurator Stefan Nies und Initiator Wolfgang D. Berude erarbeitet hat. Mitgewirkt darin haben zudem Dietrich Dettmann vom Magazin fresh, Markus Laubrock von der Aidshilfe Essen e.V., der Fotograf der Stadt Essen Moritz Leick, Michael Kleine-Möllhoff, der 1984 der erste offen schwule Ratsherr in Essen war, Friederike Ninnemann und Sabine Weinem von Frauen-Liebe im Pott – Flip e. V. sowie Sebastian Stute von der Koordinierungsstelle Gleichgeschlechtliche Lebensweisen LSBTI* der Stadt Essen. Der Historiker Dr. Frank Ahland aus Dortmund stand dem Projekt als wissenschaftlicher Berater zur Seite.

„Wenn wir nur über die Grenze in unser EU-Nachbarland Polen schauen, wo LSBTI* offen diskriminiert und einige Städte sich zynisch als ‚LSBTI-frei‘ bezeichnen oder nach Ungarn, wo die Rechte von Transmenschen kürzlich stark eingeschränkt wurden, können wir stolz auf das sein, was bei uns alles erreicht wurde. Trotzdem gibt es noch viel zu tun“, sagt Sebastian Stute von der Koordinierungsstelle. „So wird auch heute noch Homosexualität im Sport oder in der Arbeitswelt teils tabuisiert, Transmenschen werden immer noch pathologisiert, und es gibt immer noch Eltern, die ihre nicht-heterosexuellen Kinder in Therapie schicken. Gleichberechtigung muss erkämpft werden – immer noch und immer wieder.“

Die Ausstellung und das Begleitbuch wurden ermöglicht durch finanzielle Unterstützung von: Stiftung Ruhr Museum, Kulturamt der Stadt Essen, Sparkasse Essen, Sparkassenlotterie PS Sparen und Gewinnen, Alfred-Krupp-und-Friedrich-Alfred-Krupp-Stiftung und Hannchen-Mehrzweck-Stiftung für homosexuelle Selbsthilfe.



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