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Besuch von der SPD

Auch am Freitag, 10.07.2020, lud Daniela Flötgen zu einem Austausch mit der SPD ein. Die Politiker würdigten die Arbeit der Aidshilfe. So veröffentlichte Herr Frank Müller (MdL der SPD) nach dem Treffen: „Von ihrer Gründung bis heute haben die Aidshilfen in NRW ihr Arbeitsspektrum kontinuierlich ausgeweitet. Damit sind sie unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Beratungs- und Präventionsnetzwerke.“
Außerdem stellte Daniela Flötgen noch mal die modellhaften Projekte der Generationenarbeit in Essen, des Netzwerkes Sexualität und Gesundheit im westlichen Ruhrgebiet für Drogengebrauchender*innen und das Projekt zur Entstigmatisierung von HIV und LSBTI* für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund vor. „Uns war es immer wichtig innovativer Vorreiter zu sein und weiterzudenken für die Menschen, die uns beschäftigen. Die Tradition meiner Vorgänger möchte ich unbedingt weitertragen.“

Von vorne nach hinten: Maik Schütz (Vorstand, Aidshilfe Essen e.V.), Martin Schlauch (SPD), Daniela Flötgen (Geschäftsführung, Aidshilfe Essen e.V.), Frank Müller (MdL, SPD)


Die ersten Gespräche mit den Parteien

Am Mittwoch, 08.07.2020, waren die ersten Gespräche mit den Parteien und der neuen Geschäftsführerin, Daniela Flötgen, der Aidshilfe Essen e.V.

Neben dem Austausch und Dialog zur Entwicklung der Arbeit der Aidshilfe und den anstehenden Aufgaben stellte sie sich den Politiker*innen des Bündnis `90/Die Grünen und der CDU vor. „Uns ist wichtig, wieder mehr ins Gespräch zu kommen. Die Diskriminierung von LSBTI* und anderen Menschen in HIV-relevanten Lebenslagen und auch die Prävention von HIV und STIs ist kein Randthema. Bei all dem Fortschritt sind wir noch nicht da, wo wir hin müssen und sein wollen.

Nach den Gesprächen bin ich überzeugt, dass wir mit der und für die Stadt Essen gemeinsame Ziele verfolgen.“

(1) Dirk Kalweit (CDU), Daniela Flötgen (Geschäftsführung, Aidshilfe Essen e.V.), Maik Schütz (Vorstand, Aidshilfe Essen e.V.), Thomas Mehlkopf-Cao (CDU), Matthias Hauer (MdB, CDU
(2) Kai Gehring (MdB, Bündnis ´90/Die Grünen), Maik Schütz (Vorstand, Aidshilfe Essen e.V.), Gönül Eğlence (Bündnis ´90/Die Grünen), Daniela Flötgen (Geschäftsführung, Aidshilfe Essen e.V.) und Mehrdad Mostofizadeh (MdL, Bündnis ´90/Die Grünen)

 



25 Jahre XXelle

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Vor 25 Jahren gründete die Aidshilfe NRW die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Frauen und HIV/Aids in NRW.
Seither haben sich unzählige Mitstreiter*innen in der Vernetzung, Selbsthilfeförderung und politischen Einflussnahme engagiert,
aber auch das Leben mit HIV/Aids hat sich in dieser Zeit umfassend verändert. Dieser Film zeigt Erinnerungen und Statements
zahlreicher Mitstreiter*innen und spiegelt 25 Jahre erfolgreiche Aidshilfearbeit für, mit und von Frauen wider.



Oberbürgermeister Thomas Kufen besucht die Aidshilfe Essen e.V.

Herr Oberbürgermeister Thomas Kufen kam heute zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten Brigitte Liesner und dem LSBTI*-Koordinator der Stadt Essen Sebastian Stute anlässlich der neuen Geschäftsführeraufgaben von Daniela Flötgen in unsere Einrichtung.

Mit großer Freude konnten Herrn Kufen und seinen Mitarbeitenden die fast abgeschlossenen Renovierungen des Gebäudes und die neue Ausstattung,  die auch Dank eurer vielen Spenden und Stiftungsmittel der Sparkasse Essen möglich gemacht wurden, gezeigt werden.
Neben dem fachlich guten Austausch zur Entwicklung der Arbeit in der Aidshilfe Essen e.V. und neuer Projekte wurde auch über die Herausforderungen während der Corona-Krise berichtet. Hierzu konnten Eindrücke darüber gegeben werden, wie wir Angebote und Räumlichkeiten auf Grundlage von Coronamaßnahmen anpassen bzw. verändern mussten und was bei einer erneuten Pandemie beachtet werden müsste. Frau Flötgen lobte die transparente und unaufgeregte Berichterstattung der Stadt Essen während dieser Zeit, ohne den Ernst der Lage zu verkennen.

Angesprochen wurde auch das Handlungskonzept der Stadt Essen; in dem Zuge wurde die Generationsarbeit sowohl im Bereich Senioren als auch im Bereich Youthwork als Schwerpunktthemen identifiziert.

„Wir bedanken uns für diesen schönen Besuch und offenen Dialog.“ zieht Daniela Flötgen ihr Resümee.

Wir freuen uns, das Begegnungen wie diese wieder möglich sind



Netzwerk „Sexualität, Gesundheit und Suchtmittelgebrauch“ (SeGSu)


Du konsumierst Substanzen und hast Sex?
Wenn das für dich alles gut funktioniert, wollen wir dir da nicht reinquatschen.
Sollte es aber zu Schwierigkeiten kommen und du das Bedürfnis haben, dir Unterstützung zu suchen, kann es eventuell zu Hürden kommen. Das kann verschiedene Gründe haben: du wohnst ländlich, dein Hausarzt weiß nicht weiter, in der örtlichen Drogenberatung kannst du nicht über Sexualität sprechen oder bei Aidshilfen nicht über deinen Konsum, …
Hier kommen wir ins Spiel.
Nach Gründung des Netzwerkes „Sexualität, Gesundheit und Suchtmittelgebrauch“ (SeGSu) ist es unser Ziel, nachhaltige Versorgungswege für Substanzgebraucher*innen zu schaffen. Dies tun wir im westlichen Ruhrgebiet sowie im Kreis Wesel. Dabei hilft uns Dietmar Heyde, Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel. Es machen viele Kooperationspartner aus diesem Gebiet mit, damit es bald nicht mehr vorkommt, dass sich jemand für seinen Substanzgebrauch oder seine Sexualität schämen muss. Natürlich ist uns auch die Prävention von HIV und Geschlechtskrankheiten wichtig.
Falls Du Interesse hast, mehr über das Netzwerk „SeGSu“ zu erfahren, uns bei der Beantwortung eines Fragebogens helfen möchtest oder dir sogar vorstellen kannst, uns als Peer zu unterstützen, dann melde dich!

s.schuh@aidshilfe-essen.de
Tel.: 0201-1053709

oder

d.welz@aidshilfe-essen.de
Tel.: 0201-1053722



Wir bieten jetzt auch Onlineberatung an

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