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Großhändler Collin spendet Aidshilfe Essen e.V. sechs Bäder

Sachspende Collin KGDer alternative Text für dieses Bild ist der gleiche wie der Titel. In den meisten Fällen bedeutet das, dass das alt-Attribut automatisch aus dem Dateinamen erstellt wurde.

Die Collin KG Essen unterstützt die Aidshilfe Essen bei der Sanierung des Gebäudes und beim Neubau ihres „Raumes für Begegnung“ mit sechs Bädern. Im August begann die Lieferung von WC, Waschbecken und Co.

Auch wenn die mediale Aufmerksamkeit rund um das Thema Aids deutlich zurückgegangen ist, leiden noch immer tausende Menschen im Ruhrgebiet unter der Krankheit. Damit einher gehen Diskriminierung und Stigmatisierung der betroffenen Menschen. Die Aidshilfe Essen versucht genau das zu überwinden. Unter anderem mit Beratungs- und Gruppenangeboten für ihre Zielgruppen – z.B. von homosexuellen Männern in Essen. Im Kern profitieren rund 200 Menschen von der Arbeit der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Die Aidshilfe Essen leistet hervorragende Arbeit und spielt weit über die Stadt hinaus eine Vorreiterrolle. Wir freuen uns sehr, die neue Begegnungsstätte mit unserer Spende unterstützen zu können. Wir wollen im Rahmen unserer Möglichkeiten einen kleinen gesellschaftlichen Beitrag in unserer Region leisten“, sagt Daniel Packenius, persönlich haftender Gesellschafter der Collin KG Essen. Markus Willeke, Geschäftsführer der Aidshilfe Essen bedankt sich für die großzügige Spende und betont, dass „moderne Sanitärräume einen wesentlichen Teil unser Gebäudesanierung und des Neubaus des „Raumes für Begegnung“ bilden. Wir sind sehr dankbar dafür, dass die Collin KG uns zusammen mit ihren Kunden vom Fachhandwerk in einem so großen Rahmen unterstützt.“

Im Frühling 2020 soll der Neubau des „Raumes für Begegnung“ fertig sein.



Netzwerk „Sexualität und Gesundheit“

Netzwerk Sexualität und GesundheitDer alternative Text für dieses Bild ist der gleiche wie der Titel. In den meisten Fällen bedeutet das, dass das alt-Attribut automatisch aus dem Dateinamen erstellt wurde.
Sex unter Einfluss diverser Substanzen zu praktizieren gehört für viele Menschen zum Alltag dazu. Der moderne leistungsstarke Mensch muss auf allen Ebenen funktionieren und entsprechend Bestleistung bringen.

Unter Drogeneinfluss sinkt jedoch die Hemmschwelle, ungeschützten Geschlechtsverkehr zu praktizieren und das Risiko von HIV und Geschlechtskrankheiten steigt an. Aufgrund von zwei immensen Tabuthemen Sexualität und Substanzkonsum, gelingt es nur marginal die Menschen adäquat zu erreichen. Durch eine Projektförderung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales haben wir nun die Möglichkeit ein Netzwerk aus Aidshilfe, Suchthilfe und Gesundheitswesen für das westliche Ruhrgebiet aufzubauen. Weitere Informationen können auch der Presseinformation (781/09/2019) der Landesregierung NRW entnommen werden.



LSBTI-Aktivistinnen aus Botswana und Frauen von FLiP e.V. zu Gast in der Aidshilfe Essen

FLiP e.V und LSBTI-AktivistinnenDer alternative Text für dieses Bild ist der gleiche wie der Titel. In den meisten Fällen bedeutet das, dass das alt-Attribut automatisch aus dem Dateinamen erstellt wurde.

Am Freitag, 27.09.2019 fand nachmittags in den Räumlichkeiten der Essener Aidshilfe (AHE) ein spannender Austausch mit zwei LGBTI-Aktivistinnen aus Botswana und ihren Einladerinnen vom Flip e.V. und einer Journalistin statt. Die Mitarbeiterinnen der AHE stellten die verschiedenen Beratungs- und Betreuungsangebote vor. Christine Weißkopf und Denise Mai berichteten über ihre Arbeit zum Thema HIV und tauschten sich mit den afrikanischen Frauen aus, die aus einem Land kommen in dem die Infektionsrate über 20 % liegt und HIV-Medikamente nur für die eigene Bevölkerung zur Verfügung stehen.

Mpho Tekanyo (mit Kopfbedeckung) ist Aktivistin und hat H.E.R. (Health Empowerment Rights) gegründet. Sie stellt Mädchen und Frauen ihr Haus als Schutzhaus zur Verfügung. Darüber hinaus berät und begleitet sie ehrenamtlich weibliche LGBTI’s und berät auch Eltern beim Coming-Out ihrer Töchter. Rejoice Mafate ist Hebamme und arbeitet ehrenamtlich ebenfalls in der Selbsthilfe für LGBTI’s in der Hauptstadt Gaborone.

Bei einem Rundgang im Haus der AHE konnten die unterschiedlichen Arbeitsbereiche und Projekte besichtigt werden. Beide Frauen aus Botswana fanden den Präventionsansatz spannend, bei dem wir mit unseren Gesundheitsbotschaftern auf die schwarzafrikanische Community zugehen und für Test-Angebote werben und auf die gute Behandlungsmöglichkeit von HIV hinweisen.



Genesungsreise 2019 in Munnekeburen

 

Genesungsreise Munnekeburen 2019

Nachdem die Genesungsreise letztes Jahr in den hohen Norden ging, sind wir dieses Jahr erneut in die Niederlanden in die Region Friesland gefahren. Wie bereits einige Male zuvor fuhren wir ins Dörfchen Munnekeburen und bezogen das Ferienhaus „De Zonneroos“. Die Betreiber Rob und Petra haben uns herzlich empfangen und uns sieben Tage lang liebevoll umsorgt. Unsere Tage starteten dank der Beiden und ihrem Team mit einem reichhaltigen Frühstück und endeten mit einfallsreichen und unterschiedlichen Abendessen. Auch für Ausflugstipps waren Rob und Petra immer ansprechbar.

Obwohl wir alle brav unsere Teller aufaßen, hatten wir nicht immer Glück mit dem Wetter, weshalb nicht jeden Tag große Ausflüge stattfinden konnten. Trotzdem besuchten wir große Städte, wie Amsterdam und Groningen. Wir unternahmen aber auch kleinere Aktivitäten, wie Bowling oder eine Bootstour in Giethoorn. Ein Highlight war der Besuch vom Strand in Lemmer, wo wir die Nordsee sehen konnten. Ein paar ganz mutige Urlauber haben sogar den dicken Zeh herein gehalten. Wenn das Wetter so schlecht war, dass wir uns nicht heraus getraut haben, wussten wir jedoch auch im Haus etwas mit unserer Zeit anzufangen. Filme schauen, die Sauna nutzen, Brettspiele zocken oder im Hobbyraum Tischtennis und Darts spielen.

Als Gruppe haben wir gut funktioniert. Wir haben uns gegenseitig geholfen, uns einander anvertraut und viel gelacht. Es war ein schöner Urlaub und wir freuen uns auf nächstes Jahr!



Lesung: „Nennen wir sie Eugenie“

Am 20.09.2019 las uns Maria Braig aus ihrem Roman „Nennen wir sie Eugenie“ vor. Dieser beruht auf einer wahren Geschichte, bei der ein junges Mädchen aus dem Senegal flüchtet und somit einer Zwangsverheiratung, sowie der Strafe für ihre Sehnsucht nach gleichgeschlechtlicher Liebe entflieht. In Deutschland angekommen steht sie vor weiteren Herausforderungen, bis sie vor ihrer Abschiebung eine wichtige Entscheidung treffen muss.

Die Lesung endete mit einer regen Diskussion für die Bedarfe von LSBTI* geflüchtete Personen in Deutschland und weckte bei dem ein oder der anderen Person traurige Erinnerungen. Bleiben wir gemeinsam stark und setzten unser Zeichen gegen Ausgrenzung!



Arche Noah 2019 – interkulturelle Woche

Arche Noah 2019 - Interkulturelle Woche

Unter dem Motto „zusammen wachsen – gemeinsam gestalten!“, versammelten sich viele Vereine und Organisationen auch in diesem Jahr beim Arche Noah Fest auf dem Essener Kennedyplatz. Neben landestypischen Köstlichkeiten der verschiedenen Herkunftsländer wurde den Besucher*innen ein buntes und vielfältiges Programm geboten. Dabei kam der Dialog keinesfalls zu kurz. Waffeln in Herzform und das HIV/ Aids, sowie LSBTIQ*-Quiz „fact or fake“, trugen dazu bei, dass es am Stand der Aidshilfe niemals langweilig wurde. Insbesondere die herzliche Unterstützung durch unsere ehrenamtlichen Helfer*innen soll an dieser Stelle noch einmal besonders hervorgehoben werden.



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