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CSD Empfang der Stadt Essen 2020

Anlässlich des CSD Empfangs der Stadt Essen lud Oberbürgermeister Thomas Kufen am 01. August in die Lichtburg ein.

Neben Ansprachen des Oberbürgermeisters und Dietrich Dettmann (F.E.L.S.)  wurde im Rahmen der Veranstaltung durch die Aidshilfe Essen e.V., dem Forum Essener Lesben und Schwule (F.E.L.S.), ruhrPRIDE e.V. und dem SVLS e.V. der diesjährige Blütenfest-Award an Manfred Kroll verliehen. Luise Lorenz von F.E.L.S. und Daniela Flötgen von der Aidshilfe durften den Preis überreichen.

Arne Kayser (Landesvorsitzender der Aidshilfe NRW) betonte in seiner Laudatio, dass Manfred sich seit vielen Jahren in besonderem Maße für die queeren Communities in Essen engagiert und maßgeblichen Einfluss auf die heutige Angebotsvielfalt in der queeren Essener Szene hatte.

Der CSD Empfang der Stadt fand unabhängig von der CSD Demonstration statt, welche coronabedingt auf den 12. September verlegt wurde.

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Internationaler Gedenktag für verstorbene Dorgengebraucher*innen

 

Der internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen jährte sich in diesem Jahr zum
22ten Mal. Seit 1990 sind mindestens 45 000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Konsums
– von illegalen Drogen selbst
-gestreckten Schwarzmarktsubstanzen
-Kriminalisierung
– und/oder HIV  und Hepatitis Infektionen
verstorben. Alleine im vergangenen Jahr sind 1398 Menschen an den Folgen des Konsums illegaler Substanzen verstorben!
Das sind 122 Menschen mehr als im Jahr davor.  Auch wir trauern um 11 Menschen die aufgrund von einer Überdosis verstorben sind sowie 27 Menschen, die an den Folgen von Drogen verstorben sind.

Aus diesem Grund setzten wir (die Aidshilfe Essen e.V., Bella Donna und Suchthilfe Direkt), ebenso wie viele andere Einrichtungen am 21. Juli 2020 ein Zeichen.

Das bundesweite Motto lautete: „ Wohnraum, soziale und medizinische Hilfen müssen ein Menschenrecht sein – ob mit oder ohne Corona/Covid 19“

Die Deutsche Aidshilfe hat eine Internetseite eingerichtet, für jene, die vielleicht am 21. Juli nicht an deiner der Veranstaltungen zum Gedenken an den verstorbenen teilnehmen konnten. Hier bekommt ihr die Möglichkeit an Verwandte, Freund*innen, Klient*innen und/oder Patient*innen zu erinnern.

https://www.aidshilfe.de/gedenkta



Besuch von der SPD

Auch am Freitag, 10.07.2020, lud Daniela Flötgen zu einem Austausch mit der SPD ein. Die Politiker würdigten die Arbeit der Aidshilfe. So veröffentlichte Herr Frank Müller (MdL der SPD) nach dem Treffen: „Von ihrer Gründung bis heute haben die Aidshilfen in NRW ihr Arbeitsspektrum kontinuierlich ausgeweitet. Damit sind sie unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Beratungs- und Präventionsnetzwerke.“
Außerdem stellte Daniela Flötgen noch mal die modellhaften Projekte der Generationenarbeit in Essen, des Netzwerkes Sexualität und Gesundheit im westlichen Ruhrgebiet für Drogengebrauchender*innen und das Projekt zur Entstigmatisierung von HIV und LSBTI* für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund vor. „Uns war es immer wichtig innovativer Vorreiter zu sein und weiterzudenken für die Menschen, die uns beschäftigen. Die Tradition meiner Vorgänger möchte ich unbedingt weitertragen.“

Von vorne nach hinten: Maik Schütz (Vorstand, Aidshilfe Essen e.V.), Martin Schlauch (SPD), Daniela Flötgen (Geschäftsführung, Aidshilfe Essen e.V.), Frank Müller (MdL, SPD)


Die ersten Gespräche mit den Parteien

Am Mittwoch, 08.07.2020, waren die ersten Gespräche mit den Parteien und der neuen Geschäftsführerin, Daniela Flötgen, der Aidshilfe Essen e.V.

Neben dem Austausch und Dialog zur Entwicklung der Arbeit der Aidshilfe und den anstehenden Aufgaben stellte sie sich den Politiker*innen des Bündnis `90/Die Grünen und der CDU vor. „Uns ist wichtig, wieder mehr ins Gespräch zu kommen. Die Diskriminierung von LSBTI* und anderen Menschen in HIV-relevanten Lebenslagen und auch die Prävention von HIV und STIs ist kein Randthema. Bei all dem Fortschritt sind wir noch nicht da, wo wir hin müssen und sein wollen.

Nach den Gesprächen bin ich überzeugt, dass wir mit der und für die Stadt Essen gemeinsame Ziele verfolgen.“

(1) Dirk Kalweit (CDU), Daniela Flötgen (Geschäftsführung, Aidshilfe Essen e.V.), Maik Schütz (Vorstand, Aidshilfe Essen e.V.), Thomas Mehlkopf-Cao (CDU), Matthias Hauer (MdB, CDU
(2) Kai Gehring (MdB, Bündnis ´90/Die Grünen), Maik Schütz (Vorstand, Aidshilfe Essen e.V.), Gönül Eğlence (Bündnis ´90/Die Grünen), Daniela Flötgen (Geschäftsführung, Aidshilfe Essen e.V.) und Mehrdad Mostofizadeh (MdL, Bündnis ´90/Die Grünen)

 



25 Jahre XXelle

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Vor 25 Jahren gründete die Aidshilfe NRW die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Frauen und HIV/Aids in NRW.
Seither haben sich unzählige Mitstreiter*innen in der Vernetzung, Selbsthilfeförderung und politischen Einflussnahme engagiert,
aber auch das Leben mit HIV/Aids hat sich in dieser Zeit umfassend verändert. Dieser Film zeigt Erinnerungen und Statements
zahlreicher Mitstreiter*innen und spiegelt 25 Jahre erfolgreiche Aidshilfearbeit für, mit und von Frauen wider.



Oberbürgermeister Thomas Kufen besucht die Aidshilfe Essen e.V.

Herr Oberbürgermeister Thomas Kufen kam heute zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten Brigitte Liesner und dem LSBTI*-Koordinator der Stadt Essen Sebastian Stute anlässlich der neuen Geschäftsführeraufgaben von Daniela Flötgen in unsere Einrichtung.

Mit großer Freude konnten Herrn Kufen und seinen Mitarbeitenden die fast abgeschlossenen Renovierungen des Gebäudes und die neue Ausstattung,  die auch Dank eurer vielen Spenden und Stiftungsmittel der Sparkasse Essen möglich gemacht wurden, gezeigt werden.
Neben dem fachlich guten Austausch zur Entwicklung der Arbeit in der Aidshilfe Essen e.V. und neuer Projekte wurde auch über die Herausforderungen während der Corona-Krise berichtet. Hierzu konnten Eindrücke darüber gegeben werden, wie wir Angebote und Räumlichkeiten auf Grundlage von Coronamaßnahmen anpassen bzw. verändern mussten und was bei einer erneuten Pandemie beachtet werden müsste. Frau Flötgen lobte die transparente und unaufgeregte Berichterstattung der Stadt Essen während dieser Zeit, ohne den Ernst der Lage zu verkennen.

Angesprochen wurde auch das Handlungskonzept der Stadt Essen; in dem Zuge wurde die Generationsarbeit sowohl im Bereich Senioren als auch im Bereich Youthwork als Schwerpunktthemen identifiziert.

„Wir bedanken uns für diesen schönen Besuch und offenen Dialog.“ zieht Daniela Flötgen ihr Resümee.

Wir freuen uns, das Begegnungen wie diese wieder möglich sind



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