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Genesungsreise 2019 in Munnekeburen

 

Genesungsreise Munnekeburen 2019

Nachdem die Genesungsreise letztes Jahr in den hohen Norden ging, sind wir dieses Jahr erneut in die Niederlanden in die Region Friesland gefahren. Wie bereits einige Male zuvor fuhren wir ins Dörfchen Munnekeburen und bezogen das Ferienhaus „De Zonneroos“. Die Betreiber Rob und Petra haben uns herzlich empfangen und uns sieben Tage lang liebevoll umsorgt. Unsere Tage starteten dank der Beiden und ihrem Team mit einem reichhaltigen Frühstück und endeten mit einfallsreichen und unterschiedlichen Abendessen. Auch für Ausflugstipps waren Rob und Petra immer ansprechbar.

Obwohl wir alle brav unsere Teller aufaßen, hatten wir nicht immer Glück mit dem Wetter, weshalb nicht jeden Tag große Ausflüge stattfinden konnten. Trotzdem besuchten wir große Städte, wie Amsterdam und Groningen. Wir unternahmen aber auch kleinere Aktivitäten, wie Bowling oder eine Bootstour in Giethoorn. Ein Highlight war der Besuch vom Strand in Lemmer, wo wir die Nordsee sehen konnten. Ein paar ganz mutige Urlauber haben sogar den dicken Zeh herein gehalten. Wenn das Wetter so schlecht war, dass wir uns nicht heraus getraut haben, wussten wir jedoch auch im Haus etwas mit unserer Zeit anzufangen. Filme schauen, die Sauna nutzen, Brettspiele zocken oder im Hobbyraum Tischtennis und Darts spielen.

Als Gruppe haben wir gut funktioniert. Wir haben uns gegenseitig geholfen, uns einander anvertraut und viel gelacht. Es war ein schöner Urlaub und wir freuen uns auf nächstes Jahr!



Erntezeit bei Bauer Budde

Aidshilfe Essen Feld bei Bauer Budde

Seit März 2019 hat die Aidshilfe Essen bei Bauer Budde am Mechtenberg ein Feld, das sowohl als Garten als auch zum Gemüseanbau genutzt wird. Dienstagsmittags können dort Teilnehmende aus allen Bereichen für drei Stunden dem (Stadt-)Alltag entkommen, die Natur genießen und den Rhythmus der Jahreszeiten erfahren. In den vergangenen Wochen konnten schon Kartoffeln, Zucchini, Salat, Spitzkohl, Zwiebeln, Möhren und vieles mehr geerntet und im Café [iks] verarbeitet werden. Die Saison ist allerdings noch nicht vorbei. Herbstrüben, Radieschen und Spinat sind bereits nachgesät und fordern in den nächsten Wochen noch etwas Zeit und Pflege.

Wer Lust hat mitzukommen, kann sich entweder bei Marisa Springborn anmelden oder über info@aidshilfe-essen.de informieren.



Der 14. RuhrCSD in Essen – ein voller Erfolg

Unter dem Motto „Be proud, Stay free“  fand am 09. & 10.08.2019 der RuhrCSD in Essen statt. Die Aidshilfe Essen e.V. organisierte den Demonstrationszug, der dieses Jahr mehrere tausend Teilnehmer*innen in die Essener Innenstadt zur Parade und zum Straßenfest lockte. Vom Willy-Brandt-Platz über die Kettwiger Straße hin zum Kennedyplatz lief Oberbürgermeister Thomas Kufen vorne weg, der mit vielen Freiwilligen eine 25 Meter lange Regenbogenflagge trug. Darauf folgte ein Spielmannszug, der u.A. mit dem Steigerlied an unsere regionalen Wurzeln erinnerte. Fast schon traditionell schloss der Umzug mit der Sambagruppe „Sambakowksi“.  Neben der Aidshilfe Essen und einiger Herzenslust Gruppen aus NRW, waren viele Vertreter*innen verschiedener Parteien, Gewerkschaften, Organisationen und Institutionen am Demonstrationszug beteiligt, um für die Entstigmatisierung von LSBTI* einzustehen. Besonders schön waren die Familien, die sich ebenfalls für eine vielfältige und akzeptanzorientierte Stadt Essen solidarisierten. Auffällig war dieses Jahr außerdem die große Zahl von jüngeren Menschen, die bunt und lautstark an der Parade teilnahm.

Der diesjährige Blütenfestaward ging an Thomas Stempel, dem langjährigen Sprecher des Forums Essener Lesben und Schwule, kurz F.E.L.S.



Seit September Kassenleistung

PrEP

Wer bisher keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung stehen hatte, jedoch einer Risikogruppe angehört und dem die Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) schon immer interessiert hat, kann sich im PrEP-Awareness Monat nicht nur bei der Deutschen Aidshilfe informieren, sondern auch bei uns!

Informationen rund um die PrEP gibt es auch in deiner Aidshilfe vor Ort.

Melde dich einfach über info@aidshilfe-essen.de oder rufe während der Öffnungszeiten an und werde zu einem/ einer* Berater*in weitergeleitet.

Mehr Informationen auch unter: https://www.aidshilfe.de/hiv-prep/bezug-kosten



Wir suchen dich!

Seit 1. Juli 2019 läuft unser gemeinsames Projekt mit FLiP FrauenLiebe im Pott e.V. „Lesbisch-schwule Generationenarbeit in Essen“.

Die Stadt Essen unterstützt uns bei dem Projekt finanziell über den Seniorenförderplan und ermöglicht es uns, an die praktische Umsetzung zu gehen. Wir wollen die Lebenssituation von lesbischen Frauen und schwulen Männern über 60 Jahren in den Mittelpunkt stellen und in den drei Essener Stadtteilen Rüttenscheid, Holsterhausen und Frohnhausen u.a. neue Treffpunktmöglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten schaffen.

Damit wir ganz konkret etwas verbessern können, brauchen wir deine Unterstützung!

Du bist lesbisch, schwul oder bisexuell, über 60 Jahre alt und lebst in einem der drei Stadtteile?
Du hast Lust, uns deine Meinung zum bestehenden Angebot für Menschen ab 60 Jahren in deinem Quartier mitzuteilen, damit sich was verändert?

Dann melde dich bei uns und nimm an unserer Befragung teil: Unseren Fragebogen kannst du als geschütztes Word-Datei digital ausfüllen und oder als pdf-Datei ausdrucken. Gerne kannst du auch telefonisch, per Post, per Mail oder in einem persönlichen Gespräch an unserer Befragung teilnehmen. Alle Daten werden natürlich vertraulich behandelt!

Du möchtest dich engagieren und in deinem Quartier aktiv an unserem Projekt mitarbeiten?

Wir freuen uns auch über ehrenamtliche Unterstützung!

 

Ansprechpartnerinnen:

Astrid Gabb und Lana Zimmermann
0201/10537-00
umfrage@aidshilfe-essen.de



Welt-Hepatitis-Tag 2019: “#FindTheMissingMillions”

Am 28.Juli 2019 findet der diesjährige Welt-Hepatitis Tag statt, der global über die Risiken, aber auch Schutz-und Behandlungsmöglichkeiten von Hepatitis-Infektionen informiert. Das Motto lautet wie im vergangenen Jahr:

Hepatitis: „Findet die fehlenden Millionen!“

Laut Schätzungen der WHO sind weltweit rund 325 Millionen Menschen von einer chronischen Hepatitis B/C betroffen. Da die Infektion meist lange symptomlos verläuft bleibt die Erkrankung oft unbemerkt. Die WHO geht davon aus, dass ca. 290 Millionen Menschen weltweit nichts von ihrer Infektion wissen.

Dabei ist vor allem die Hepatitis C heute sehr gut behandelbar. Die neuen Medikamente erzielen einen Behandlungserfolg von 95 %. Die neuen Therapieformen sind mittlerweile innerhalb von 12 Wochen abgeschlossen und sind sehr gut verträglich.  Auch stellt die Behandlung  von Substituierten und Menschen mit Alkoholkonsum sowie illegalisierten Drogen  kein Ausschlusskriterium mehr dar.

Unbehandelt kann eine Hepatitis- Erkrankung jedoch zu einer Leberzirrhose, Leberkrebs sowie Leberversagen führen. Jährlich sterben somit weiterhin viele Menschen an den Erkrankungen, die auf Hepatitis zurückzuführen sind.

Gegen eine Hepatitis A und B kann man sich impfen lassen, häufig sogar kostenlos. Somit gilt es, die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren und zum Test aufzurufen. Hierzu bietet es sich an, die lokalen Beratungs-und Teststellen wie z.B. die Aidshilfe Essen e.V. oder das Gesundheitsamt aufzusuchen.

 

Weitere Information unter:

http://www.welthepatitistag.info/



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